Volkshochschule Kleve
Wilhelm Frede

für die Städte Kleve, Emmerich, Kalkar und Rees
sowie die Gemeinden Bedburg-Hau und Kranenburg

Kursbereiche >> Mensch - Gesellschaft - Politik >> Stadt - Gesellschaft - Politik

Seite 1 von 1

Q111010 Warum nicht kandidieren? Starke Frauen - starke Kommunen

Warum nicht kandidieren?
Starke Frauen - Starke Kommunen

Auch im 101. Jahr nach Einführung des Frauenwahlrechts gibt es zu wenige Frauen in den Parlamenten. „Das Ziel muss Parität sein", sagte die Bundeskanzlerin während einer Gedenkstunde zum 100. Jahrestag des Frauenwahlrechts in Deutschland und fügte hinzu, jede Frau in Deutschland solle ihren Weg gehen können.
Die Seminarreihe der VHS in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Kleve und dem Landesverband der Volkshochschulen NRW will Frauen zu diesem Weg ermutigen und mit Orientierungswissen versehen. Die Ausgangsfragen liegen auf dem Tisch: Gibt es Frauenthemen und -perspektiven, die in der Regel zu kurz kommen? Bin ich zu jung für die Politik? Kann ich Familie und Politik vereinbaren? Ärgern mich (männliche) Politikrituale? Kann ich wirklich etwas erreichen und umsetzen in der Politik? Am Ende findet jede Teilnehmerin ihre Antwort auf die Frage: (Wie) will und kann ich aktiv werden?
Folgende Themenblöcke werden im Seminarraum und live in den Ratssälen behandelt: 1) Lebenswelt Stadt aus Frauensicht: Handlungsort Kommune, Grundlagen der Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung, Der Weg zur Kandidatin 2) Handlungsfelder und Erfolgsstrategien: Gruppenbesuche von Ausschuss- und Ratssitzungen mit Vorbereitung und Auswertung, je nach individuellen Interessen und lokaler Verortung 3) Politische Kommunikation, freie Rede und andere Kommunikationstechniken 4) Öffentlichkeitsarbeit - alte und neue Wege und soziale Medien, Persönlichkeitsschutz 5) In einem Planspiel am Ende kann alles zusammenlaufen und konkret durchgespielt werden.
Die Reihe folgt dem in diesem Jahr neu aufgelegten VHS-Konzept "Starke Frauen - starke Kommunen". Die Moderation übernimmt wie schon im erfolgreichen ersten Durchlauf in 2019-1 eine Politikwissenschaftlerin und aktive Politikerin sowie die Klever Gleichstellungsbeauftragten und Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft der Gleichstellungsbeauftragten in NRW. Gastreferentinnen aus der kommunalen Politik kommen zu einzelnen Themen hinzu. Geplant ist ein Umfang von insgesamt 40 Unterrichtsstunden, 14-täglich an Donnerstagabenden plus Ratsbesuche plus (auf Wunsch) ein Blockseminar am Samstag.
Die Veranstaltung wird durchgeführt in Zusammenarbeit mit dem Landesverband der Volkshochschulen in NRW, gefördert vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW. 

Zeitraum: Do. 31.10.2019 - Fr. 14.02.2020


Aufzählungszeichen Details   Aufzählungszeichen Kurstage   Aufzählungszeichen Informationen anfordern

Q111020 Forum Internationale Politik: Wie geht nachhaltiger Tourismus?

"Reisen bildet", weiß der Volksmund. Tourismus als Wirtschaftsfaktor kann ein wichtiger Sektor der Volkswirtschaft sein, aber er kann auch abhängig machen und zerstören. Immer mehr werden heute die ökologischen Folgen des Viel-und-Weit-Reisens bewusst. Ist der typische Klever, der ohne den Blick auf die Schwanenburg nicht leben kann, am Ende ein Vorbild für das 21. Jahrhundert? Wie aber könnte ein nachhaltiger Tourismus aussehen, bei dem wir uns doch von zu Hause weg bewegen? Was bedeutet Nachhaltigkeit in diesem Kontext? Und welche gelungenen Beispiele gibt es - sowohl vor Ort am Niederrhein als auch weltweit?
Prof. Dr. Dirk Reiser ist Hochschullehrer mit dem Schwerpunkt Nachhaltiges Tourismusmanagement an der Fakultät Gesellschaft und Ökonomie der Hochschule Rhein-Waal. Er hat Konzepte nachhaltigen Reisens in vielen studentischen und Forschungsprojekten praktisch entwickelt und begleitet, sei es in El Salvador oder vor Ort an der Schwanenburg.
Zum Forum Internationale Politik laden Hochschule Rhein-Waal/Fakultät Gesellschaft und Ökonomie,, Haus der Begegnung - Beth HaMifgash e.V. und VHS Kleve gemeinsam ein. WissenschaftlerInnen geben eine pointierte Einführung in ein aktuelles (Streit-)thema. Studierende, Flüchtlinge und alle Klever BürgerInnen können sich an einer moderierten Diskussion (auf Deutsch oder Englisch) beteiligen. 

Termin: Mi. 13.11.2019


Aufzählungszeichen Details   Aufzählungszeichen Kurstage   Aufzählungszeichen Informationen anfordern

R111025 Forum Internationale Politik: China Revisited

China revisited - Shanghai's Sprung nach vorn 1985 - 2020

"Als ich 1985 zur frühen Abenddämmerung in Shanghai eintraf, wurde ich
mit dem großen Dienstfahrzeug der Akademie abgeholt. Wir fuhren durch
menschenleere Straßen, auf denen gelegentlich ein Radfahrer auftauchte -
ohne Beleuchtung, so wie auch unser Auto die Lampen nur bei
Sichtung anderer Verkehrsteilnehmer einschaltete. Das Gästehaus der Akademie erinnerte an Hotels, wie ich sie in Moskau erlebt hatte. Seit der Kulturrevolution hatte sich nicht viel verändert: Alle Menschen in blauer "Mao"-Kleidung, an Nahrungsmitteln in den Geschäften nur das Nötigste. Die Studenten in unseren Kursen waren sehr wissbegierig - so lange, bis die beaufsichtigenden Institutsangehörigen fanden, dass
ich nun müde sei.
Ich verließ Shanghai am 3. Juni 1989 plangemäß und erfuhr erst am kommenden Morgen in Frankfurt, was in Beijing geschehen war. Die Anfänge der Studentenproteste auf dem Tiananmen Anfang Mai und die vielen Demonstrationen in Shanghai hatte ich selbst miterlebt: keine Zwischenfälle, alles verlief ruhig und geordnet - ein unvergesslicher Eindruck!

Als ich 1990 wieder nach Shanghai kam, erlebte ich ein Land, das in die Zeit am Ende der Kulturrevolution zurückgeworfen schien. Erst im Frühjahr 1992 startete Deng Xiaoping seine Wirtschaftsreform im Süden Chinas: die Mao-Kleidung verschwand, es gab mehr Nahrungsmittel, das Land schien aufzuatmen. Der Verkehr bestand vorwiegend aus Radfahrern, die sich in großen Pulks durch die Stadt bewegten.
2001 zog ich ganz nach Schanghai. Wiederum war eine neue Zeit angebrochen: überall Hochhäuser, Klimaanlagen in den Wohnungen, neue Straßen und Stadtautobahnen, Nahrungsmittel und Waren aller Art in unbegrenzten Mengen und großer Vielfalt. Der Verkehr wurde immer stärker, ich stellte mein Radfahren ein, nachdem ich 2x angefahren worden war. Und auch die Studenten hatten sich verändert …

Ich verließ Shanghai Ende 2008 und kam erst nach 5 Jahren wieder: Blauer Himmel war nun kaum mehr zu sehen, die Luft dunstig und durch den dramatischen Verkehr
verpestet. Radfahrer gab es praktisch nicht mehr.

Im Februar 2019 flog ich erneut nach Shanghai und war schockiert. Plötzlich scheint es, als seien uns die Verhältnisse um Jahrzehnte voraus: überall Elektroroller, Elektrobusse, Elektrotankstellen, breite, hervorragend ausgeschilderte Straßen, in der ganzen Stadt U-Bahnen, die U-Bahnhöfe z.T. in drei Stockwerken, alles blitzsauber, saubere Züge alle 5 Minuten! Der Himmel sah wieder aus wie in den 90er Jahren. Nach dem Verlassen Shanghais kam es mir vor, als hätte ich die Veränderung dieser Stadt in 34 Jahren nur geträumt!"
Prof. Dr. Wolfgang Hennig ist emeritierter Genetiker. Als Forscher und akademischer Lehrer hat er in Tübingen, Zürich, Edinburgh, Nijmegen, Mainz, Quito und immer wieder in Shanghai gearbeitet. An der VHS hat er in unregelmäßiger Folge aus China berichtet. In seiner Bildreportage beleuchtet er eindrucksvoll den rapiden Wandel in der Metropole Shanghai. In der Diskussion kann die Deutung der chinesischen Geschichte vertieft werden. Vor allem wird die Frage interessant sein, was wir in Europa von China lernen können.

Zum Forum Internationale Politik laden Hochschule Rhein-Waal/Fakultät Gesellschaft und Ökonomie, Haus der Begegnung - Beth HaMifgash e.V. und VHS Kleve gemeinsam ein. WissenschaftlerInnen geben eine pointierte Einführung in ein aktuelles (Streit-)thema. Studierende, Flüchtlinge und alle Klever BürgerInnen können sich an einer moderierten Diskussion (auf Deutsch oder Englisch) beteiligen. 

Termin: Mi. 05.02.2020


Aufzählungszeichen Details   Aufzählungszeichen Kurstage   Aufzählungszeichen Informationen anfordern

R111026 Forum Internationale Politik: Die UNO als Friedensgarant?

Die UNO als Instrument der Friedenssicherung – Gescheitertes Experiment oder Erfolgsgeschichte?

Die Welt wird unsicherer. Kriege und gewaltsame Konflikte in vielen Teilen der Welt verursachen nicht nur großes Leid, sondern auch immense wirtschaftliche Schäden. Der Global Peace Index hat errechnet, dass die Zahl der Kriegsopfer von 2006 bis 2016 um 264% angestiegen ist. Und 2017 beliefen sich die ökonomischen Folgekosten von Kriegen auf 15 Billionen US-$ - das entspricht einem Achtel der globalen Wirtschaftsleistung. Seit Jahrhunderten wird daher nach Mitteln der Friedensschaffung und –sicherung gesucht. Aber erst nach der Katastrophe des zweiten Weltkrieges gründete die Staatengemeinschaft die Vereinten Nationen als globale Organisation der Friedenssicherung. Ihr Gründungsdokument, die Charta der Vereinten Nationen, bestimmt als deren Ziele die Sicherung des Weltfriedens, die Einhaltung des Völkerrechts, den Schutz der Menschenrechte und die Förderung der internationalen Zusammenarbeit. Vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen stellt sich die Frage: Sind die Vereinten Nationen gescheitert? Der Vortrag versucht dieser Frage nachzugehen, sowohl anhand grundsätzlicher völkerrechtlicher und politikwissenschaftlicher Überlegungen als auch durch die Analyse von Beispielen wie dem Völkermord in Ruanda 1994 oder dem Konflikt um die Unabhängigkeit Osttimors 1999.

Prof. Dr. Jakob Lempp ist Professor für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Internationale Beziehungen an der Fakultät Gesellschaft und Ökonomie der Hochschule Rhein-Waal. Er hat zahlreiche wissenschaftliche Fachpublikationen zu verschiedenen Themen der internationalen Beziehungen veröffentlicht. Er kennt die Situation in Ruanda auch aus eigener Anschauung.

Zum Forum Internationale Politik laden Hochschule Rhein-Waal/Fakultät Gesellschaft und Ökonomie, Haus der Begegnung - Beth HaMifgash e.V. und VHS Kleve gemeinsam ein. WissenschaftlerInnen geben eine pointierte Einführung in ein aktuelles (Streit-)thema. Studierende, Flüchtlinge und alle Klever BürgerInnen können sich an einer moderierten Diskussion auf Deutsch oder Englisch beteiligen. 

Termin: Mi. 06.05.2020


Aufzählungszeichen Details   Aufzählungszeichen Kurstage   Aufzählungszeichen Informationen anfordern

R111050 Internationaler Sonntagssalon "Natur.Landschaft.Schreiben."

Der "Salon" ist seit dem Aufklärungszeitalter eine wichtige Form der offenen, gleichberechtigten und emanzipatorischen Diskussion, meist geleitet von klugen Frauen und angereichert durch literarische, künstlerische oder musikalische Beiträge. Die Grundgedanken werden vielerorts in die heutige Zeit transportiert: Unser Klever Salon öffnet seine Türen mehrmals im Jahr, und dann am ersten Sonntag des Monats, nach Möglichkeit im "Wohnzimmer" der Stadt, also im B.C. Koekkoek-Haus. Während der dort geplanten Bauarbeiten zieht der Salon um in die Kulturgarage beim Theater im Fluss. Die ModeratorInnen des Salons bereiten den Rahmen vor und holen sachkundige sowie künstlerisch aktive GesprächspartnerInnen ins Haus. Die Themen folgen aktuellen Anlässen und weiten den Blick über den Tellerrand der eigenen Kultur und der eigenen Zeit hinaus.

Die drei Veranstalterinnen VHS, Haus Mifgash und B.C. Koekkoek-Haus laden alle KleverInnen - "alte" wie "neue" - herzlich ein. Auf dass an diesen Sonntagen erlebbar werde, was schon so oft glückte: Menschen mit den unterschiedlichsten persönlichen Hintergründen erleben miteinander einen intensiven, fairen und fruchtbaren Gedankenaustausch.
Im Wintersalon lesen Studierende aus der Kreativen Schreibwerkstatt der HSRW Kleve, Fakultät Gesellschaft und Ökonomie, aus eigenen Texten, die vor den Bildern im Koekkoek-Haus unter Leitung von Renate Schmitz-Gebel entstanden sind. Musikalische Improvisationen zu den Bildern und Texten eröffnen weitere Anknüpfungspunkte für die Gespräche. 

Termin: So. 02.02.2020


Aufzählungszeichen Details   Aufzählungszeichen Kurstage   Aufzählungszeichen Informationen anfordern

R111051 Internationaler Sonntagssalon: Haymat

Der "Salon" ist seit dem Aufklärungszeitalter eine wichtige Form der offenen, gleichberechtigten und emanzipatorischen Diskussion, meist geleitet von klugen Frauen und angereichert durch literarische, künstlerische oder musikalische Beiträge. Die Grundgedanken werden vielerorts in die heutige Zeit transportiert: Unser Klever Salon öffnet seine Türen mehrmals im Jahr, und dann am ersten Sonntag des Monats, nach Möglichkeit im "Wohnzimmer" der Stadt, also im B.C. Koekkoek-Haus. Während der dort geplanten Bauarbeiten zieht der Salon um in die Kulturgarage beim Theater im Fluss. Die ModeratorInnen des Salons bereiten den Rahmen vor und holen sachkundige sowie künstlerisch aktive GesprächspartnerInnen ins Haus. Die Themen folgen aktuellen Anlässen und weiten den Blick über den Tellerrand der eigenen Kultur und der eigenen Zeit hinaus.

Die drei Veranstalterinnen VHS, Haus Mifgash und B.C. Koekkoek-Haus laden alle KleverInnen - "alte" wie "neue" - herzlich ein. Auf dass an diesen Sonntagen erlebbar werde, was schon so oft glückte: Menschen mit den unterschiedlichsten persönlichen Hintergründen erleben miteinander einen intensiven, fairen und fruchtbaren Gedankenaustausch.
Im Sommersalon –wegen der Umbaupause im Koekkoek-Haus diesmal zu Gast mitten im Quartier – fragen wir alte und neue Klever*innen danach, was für sie Heimat bedeutet. Und natürlich wird es auch Heimatmusik geben. 

Termin: So. 07.06.2020


Aufzählungszeichen Details   Aufzählungszeichen Kurstage   Aufzählungszeichen Informationen anfordern

R133010 Niederrhein-Erkundungen - Emmerich und Umgebung für Alt- und Neubürger

In Emmerich am Rhein und der niederrheinischen Umgebung gibt es selbst für die Alteingesessenen viele unbekannte Orte, in Vergessenheit geratene Schauplätze der Geschichte, wichtige Institutionen, Initiativen und Unternehmen, hinter deren Kulissen normalerweise nur wenige schauen können. Neu- und Altbürger/-innen sind daher zur Erkundung der (un-)bekannten Heimat eingeladen. Wir lernen abwechslungsreiche Ziele auch in der niederländischen Nachbarschaft kennen. Es erwarten Sie Stadtführungen, Besichtigungen von Firmen und Institutionen, Besuche interessanter Sehenswürdigkeiten und die Entdeckung geschichtsträchtiger Orte. Einzelne Exkursionen können auch in die weitere Umgebung führen. Je nach Programm können zusätzliche Kosten durch professionelle Führungen entstehen. 

Zeitraum: Di. 21.04.2020 - Di. 12.05.2020


Aufzählungszeichen Details   Aufzählungszeichen Kurstage   Aufzählungszeichen Informationen anfordern

Seite 1 von 1

Kontakt

VHS Kleve

Hagsche Poort 22

47533 Kleve


Tel.: 02821 84-777

Fax.: 02821 84-720

E-Mail: vhs@kleve.de