Volkshochschule Kleve
Wilhelm Frede

für die Städte Kleve, Emmerich, Kalkar und Rees
sowie die Gemeinden Bedburg-Hau und Kranenburg

Kursbereiche >> Mensch - Gesellschaft - Politik >> Religion - Philosophie

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Q144010 Von der Aufklärung zur Gegenwart - Was die Philosophen sagen

Ausgehend von der Philosophie der Aufklärung haben sich im Laufe der Zeit gravierende Veränderungen in allen Lebensbereichen ergeben, etwa in wirtschaftlicher, politischer, gesellschaftlicher, religiöser und moralischer Hinsicht. Maßgebend waren die Theorien der Philosophen der jeweiligen Epochen, und ihre Auswirkungen kennzeichnen gerade auch die Gegenwart.
Im Kurs wird in angenehmer, aufgelockerter Atmosphäre dieser lange Weg nachgezeichnet und anhand der wichtigsten Denkschulen wie Idealismus, Materialismus, kritische Theorie u.a. lebhaft diskutiert.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, die Freude an offener Diskussion ist wünschenswert. 

Zeitraum: Fr. 30.08.2019 - Fr. 06.12.2019


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Q144050 Die Aleviten - Eine moderne und tolerante Religionsgemeinschaft

Zwischen Islam, Mystik und Aufklärung
In Fortsetzung einer Reihe von Begegnungen mit verschiedenen Religionsgemeinschaften in Kleve bieten VHS Kleve und Katholisches Bildungsforum im Kreisdekanat Kleve in loser Folge die Gelegenheit zum Kennenlernen und zur vertieften Auseinandersetzung mit den großen und kleinen Religionsgemeinschaften hierzulande. Im Zentrum steht die für alle geltende theologische Kernfrage nach dem Verhältnis von Heiligem Wort, Autorität und Freiheit.
An diesem langen Abend, der von Hasan Alkas moderiert wird, stellen Mitglieder der Alevitischen Gemeinde im Kreis Kleve ihre Religionsgemeinschaft vor. Der Donnerstag ist traditionell der Abend der Zusammenkunft im "Cem", an dem gemeinsam gefeiert, gegessen und vor allem auch der Musik der Baglama, der heiligen Langhalslaute der Aleviten, gelauscht und gesungen wird. "Durch Musik zum Glauben", so beschreiben viele den Weg der Aleviten, die in der Türkei lange und bis heute diskriminiert wurden und sich im Westen sehr für die Moderne geöffnet haben. Der Ethnologe Martin Sökelfeld schreibt in dem Buch „Aleviten in Deutschland“: "Kern des alevitischen Ethos ist ein besonderes Menschen- (und Gottes-) Bild. Der Mensch steht im Zentrum des Alevitentums, wird häufig gesagt – und nicht Gott, wäre zu ergänzen. Anders ausgedrückt, Gott ist im Menschen zu suchen und zu finden, nicht in etwas Außermenschlichem wie einer Schrift oder einem Glaubenssatz ..." Was das im Alltag der Aleviten heute in Kleve heißt, darum können sich die Gespräche an diesem langen Abend drehen. 

Termin: Do. 10.10.2019


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